05.02.11 Format:B @ Romy S.

Samstag, 05. Februar 2011
Format:B (Formatik / Highgrade / Berlin)
Freundkarajan (Feinklang e.V. / Benztown Artists / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Tickets gibt es hier —> http://www.romy-s.de

Da haben wir es schwarz auf weiß: „Wir lieben die Romy. Die Leute sind extrem begeisterungsfähig und gehen 100% mit. Toll!“, gaben Format:B in einem Interview mit dem Partysan zu Protokoll. Leider konnte das Upfronting Berliner Duo noch nicht mehr Eindrücke im Kessel sammeln, obwohl sie nun schon ein paar Mal in Stuttgart, natürlich immer in der Romy, zu Besuch waren: „Von Stuttgart haben wir leider nicht noch nicht so viel gesehen, da die Nächte in der Romy in der Regel etwas an unseren Kräften zehren.“

Außer, dass die Jungs platt sind nach einer Session mit der Romy, was uns ein bisschen leid tut, gehen diese Worte natürlich runter wie Öl. Denn wenn wir für jemanden wirklich gerne die Türe aufschließen, dann für Franz und Jakob, die sich zu den größten Abräumer in der elektronischen Romy-Geschichte hochgeschwungen haben. Ihr Düsenjet-Tech-House oder auch „kompromissloser Peaktime-Sound“, wie sie selbst sagen, schiebt einfach jede Party an. Format:A müssten sie eigentlich heißen. B-formatig sind hier nur die Neider, die nicht so rocken können.

Aber egal ob eigene Produktionen oder einen Remix für den Electro-Heimer Sebastian Leger oder natürlich so Gassenhauer wie ihre Version von Butchs „Amelie“, Format:B machen den quirligsten und drückensten Tech-House-Sound der Stunde. Aber auch bei dem Duo bewahrheitet sich, dass ganz klar derjenige im Vorteil ist, der ein Instrument beherrscht. Franziskus Sell (Klavier) und Jakob Hildenbrand (Bass) dürfen sich für ihren Erfolg also ein bisschen bei ihren Eltern bedanken.

Die Wege von Franz (ursprünglich aus Erfurt) und Jakob (gebürtiger Berliner) kreuzten sich während ihres Tontechnikstudiums, derselbe Nenner war schnell gefunden und das Projekt alsbald gegründet. Ihr erstes Album „Steam Circuit“ mit Hits wie „Edding 850“, „Si Pero No“ oder „Like A Techmachine“ bündelte ihre ganz Kreativität zu einem arschkickenden Monster aus Acid, darken Tech-House, fiesen Subbassend bösen Vocals. Und die Beatport-Server ächzten unter der Download-Last.

Das gilt natürlich auch für die Releases auf dem zwischenzeitlich gegründet eigenen Label Formatik, auf dem Format:B eigene Hits wie „Gospel“ oder „Dog Day“ veröffentlichten, aber auch befreundete Acts ihre Bretter unterbringen, immer im Auftrag der Funktionalität, Qualität und der Party. Das sind gleich drei Dinge in einem, aber bei Format:B bekommt man kein Überraschungsei präsentiert, sondern einfach eine ehrliche Abfahrt wie sie im Buche steht. Hauruck und wohl bekomms!

—> http://www.formatb.com

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