Sa. 15.09.12 Simon Baker @ Romy S., Stuttgart

Samstag, 15. September 2012
Simon Baker (20:20 Vision, Infant / London)
Chronos (Instanton / Quo Vadis / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Ein Tapetenwechsel wirkt Wunder. Kann der englische Elektro-Fachmann Simon Baker sicherlich bestätigen. Denn erst im vergangenen Jahr zog er aus seinem kleinen britischen Heimatörtchen in die Weltmetropole London. Und seitdem läuft es für ihn noch besser: noch dickere Beats, noch knackigerer Elektro. Anders gesagt: Wir präsentieren einen Artist mit Weltformat, der gerade erst zur Hochform aufläuft. Join (t)his trip!

Neue Eindrücke, neue Inspirationen, durchfeierte Nächte, angeheitert in der Tube – bester Nährboden für frische, funky Techno- und Housetracks. Man hört Simon Bakers Tracks an, wie sehr er die pulsierende Stadt in sich aufgesogen hat. Einer davon ist „Let Me In“ auf seinem Stammlabel „20:20 Vision“, einem der bekanntesten Techhouse-Labels der Welt. Ein souliger, warmer, perkussiver House-Schieber, bei dem einem schon beim Hören ganz heiß wird. Ums Herz und ums Tanzbein. Auch so ein ganz neuer Knaller: die „Riker EP“ auf dem heißen neuen UK-Label „Fina“. Klingt nach Schweiß, Körperkontakt, Achtziger, Neunziger, Nuller, Zukunft. Nicht minimal und unterkühlt, aber auch nicht überladen. Hier raschelt’s, da rummst’s, dort knarzt’s, alles mit einer wohligen analogen Atmosphäre. Klare Sache: London tut dem Mann gut!

Aber es ist ja nicht so, dass es vor dem Umzug nicht auch schon super geklappt hätte: 2004 gründete er sein eigenes Label „Infant“, 2007 landete er mit knusprig-schnittigen „Plastik“ auf dem Traditionslabel „Playhouse“ einen weltweiten Clubhit. Seitdem landen sämtliche Singles und EPs in den Playlists und Charts der Big Names im Techno-Business ganz weit vorn. 2011 erschien auf „20:20 Vison“ sein erstes Album „Traces“ – und bei der Produktionswut, die Simon Baker gerade gepackt hat, wird dies garantiert nicht sein letztes bleiben. Mittlerweile bespielt er die wichtigsten und besten Clubs der Welt sowie verschiedene Festivals. Dass bei dieser properen Gig-Liste das Romy nicht fehlen darf, ist ja wohl klar. Die feine englische Art wird’s nicht geben, dafür aber ein feiner englischer Exzess. Da wäre selbst die Queen amused.

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