Samstag, 17.03.12 Matt Tolfrey @ Romy S., Stuttgart

Samstag, 17. März 2012
Matt Tolfrey (Leftroom, Cocoon / London)
Waffel & Pfannkuchen (Benztown Artists / Esslingen)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr
In die Zukunft schauen? Kein Problem – zumindest wenn es um elektronische Musik geht: Denn der englische Produzent Matt Tolfrey fabriziert die Techhouse-Klassiker von morgen.
Matt Tolfrey ist der Steve Bug von England – und Pionier der minimalen Techno-Grooves. Mit seinem 2005 ins Leben gerufenen Label „Leftroom“ gründete er eines der ersten Minimal-Labels in UK. Mit anderen Worten: Tolfrey brachte dem Land der Breakbeats und des Großraum-Trance die funky-groovigen, knusprig-reduzierten Techno-Grooves näher – und nicht nur das: Matt ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich auch die Briten heutzutage gerne zu Minimal bewegen.
In Kürze erscheint sein erstes Album „Word of Mouth“. Hä? Wort des Mundes? Jaja, hat alles seinen Grund. Denn Matt – ganz der Innovative – hat eine neue Form des Produzierens gefunden, die dieses Album einmalig machen dürfte: Da er selbst keine Instrumente beherrscht und zudem keine Lust auf das typische 08/15-Knöpfchengedrehe und Balkengeschiebe am Computer hatte, begab er sich auf die Suche nach neuen Produktions-Möglichkeiten. Es musste doch etwas geben, das es ermöglicht, den schon fertigen Track im Kopf schneller in „echte“ Musik umsetzen zu können, anstatt mühsam tagelang an Geräten rumfummeln zu müssen. Er fand tatsächlich eine Software, die per Mikrofon eingesungenes oder gesummtes Material im Computer direkt in Musik „übersetzt“. Immer, wenn Matt eine Idee hatte, schnappte er sich also das Mikrofon, und sang eine Melodie oder eine knurrende Bassline ein. Das Resultat ist in Kürze auf „Word to Mouth“ zu hören – Techno, wie er direkter nicht sein kann. Techno, der sich seinen Weg direkt vom Herzen durch den Mund in den Computer bahnt.
Seine ungewöhnliche Herangehensweise an elektronische Musik macht Matt Tolfrey zu den aktuell interessantesten Techno-Protagonisten überhaupt. Finden auch gestandene Szene-Größen – und so ist er nicht nur ein weltweit gebuchter Act, sondern auch ein begehrter Remixer. Bei seinen Produktionen raschelt und knarzt es an allen Ecken und Enden, ein Sturm aus Samples prasselt auf groovig-rauhen Oldschool House, flirrende Synthies wechseln sich mit Vocal-Fetzen ab. So klingt House der nächsten Generation: vielschichtig, überraschend, frisch, fett – und so, dass man ständig laut „Yeah!“ schreien möchte. Und wir sind uns sicher: Genau das wird im Romy S. passieren – denn bei Matt Tolfreys mitreißendem Sound wird garantiert nicht mit angezogener Handbremse gefeiert!
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