Samstag, 20.08.11 Frank Lorber @ Romy S., Stuttgart

Samstag, 20. August 2011
Frank Lorber (Cocoon / Frankfurt am Main)
Tom Humljan (Googoo Rec. / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Immer schön der Reihe nach, und nix überstürzen.

Was klingt wie Omas Rat zu allen Lebenslagen, ist das so simple wie geniale Erfolgsrezept von Techno-Altmeister Frank Lorber. Denn statt mit Überschallgeschwindigkeit kometenhaft in den Elektronik-Olymp aufzusteigen und ebenso schnell wieder zu verglühen, wie es momentan vielen hippen DJs und Trend-Produzenten geht, hat sich der Wahl-Frankfurter im Step-by-Step-Modus ein sicheres Fundament geschaffen.

Ende der Achtziger gab Frank in seiner beschaulichen Heimatstadt Giessen mit zarten 16 Jahren das DJ-Debüt im lokalen Club „Gonzo’s“. 1992 ging es dann gleich ein paar Stufen auf einmal auf der Karrieretreppe hinauf, denn er ergatterte sich eine Residenz in dem schon damals legendären Frankfurter Club „Omen“. Da die Pendelei auf Dauer nervte, packte Frank seine Siebensachen, und zog in die Main-Metropole. Von dort aus ließen sich seine Ambitionen auch deutlich besser koordinieren – Stichwort Kontakteknüpferei. Und siehe da, schon ein Jahr später ging es weiter voran: Die ersten internationalen Bookings flatterten ins Lorber’sche Haus. Nachdem nun die DJ-Karriere angeschubst war, ging es ans Produzieren: 1994 veröffentlichte er zusammen mit Beat-Buddy Pascal F.E.O.S. erste Platten, mit W.J. Henze gründete er 1996 das Schrubbeltechno-Duo Electronic Home Entertainment, und 1999  entstand zusammen mit Johannes Heil das Projekt 69. Während er sein Produzenten-Dasein etablierte, erklomm er schon die folgende Stufe – next level: Label-Macher. Mit Toni Rios rief er daraufhin „Attention Records“ ins Leben. Auf Sven Väths Techno-Imperium „Cocoon“ erschien um die Jahrtausendwende sein Album „Jailhouse Rocker“, und seitdem fühlt sich Frank Lorber auf dem Label auch pudelwohl, wie seine zahlreichen, weiteren Veröffentlichungen zeigen.

Sein Sound war nie brutal, und war auch nie spröde-minimal. Frank Lorber trägt die Seele des good old Techno in sich – und wie verdammt funky und zeitgemäß das klingt, das wird er den Romy S.-lern freudestrahlend wie eh und je mit einem DJ-Set zeigen. Go, Schmackes-Techno, go!

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